Der Advo Law Experten Blog

Aufhebungsvertrag für Trainer und Sportdirektoren im Profifußball

Soll der Vertrag eines Trainers oder Sportdirektors im Profifußball beendet werden,  ist der Aufhebungsvertrag das Mittel der Wahl. Allerdings sind in der Branche einige Besonderheiten zu beachten. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Georg Gradl, Experte für das Aushandeln von Aufhebungsverträgen, erklärt die wesentlichen Unterschiede. Wichtige Besonderheit im Sport: Verträge sind fast immer befristet Der Trainer […]Weiterlesen

Aufhebungsvertrag mit dem Geschäftsführer einer GmbH

Will sich eine GmbH von ihrem Geschäftsführer trennen, legt sie ihm oft einen Aufhebungsvertrag vor. Hier erfahren Sie, was ein Geschäftsführer bei einem Aufhebungsvertrag beachten sollte und wann er Chancen auf eine Abfindung hat. Diese zwei Rechtsverhältnisse sind aufzuheben Kann der Geschäftsführer Kündigungsschutz beanspruchen? Muss die Gesellschafterversammlung dem Aufhebungsvertrag zustimmen? Wann bestehen gute Chancen auf […]Weiterlesen

Das passiert mit Ihrem Resturlaub bei einem Aufhebungsvertrag

Durch einen Aufhebungsvertrag können Sie und Ihr Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beenden. Doch was passiert bei einer anschließenden Freistellung mit Ihren restlichen Urlaubstagen? Und können Sie sich Ihren Urlaub auszahlen lassen? Diese und weitere Fragen zum Resturlaub beim Aufhebungsvertrag beantworten wir Ihnen ausführlich in diesem Beitrag. Wie viel Urlaub steht mir zu? Was gilt für […]Weiterlesen

Aufhebungsvertrag aus gesundheitlichen Gründen

Können Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten, kommt ein Aufhebungsvertrag in Betracht. Mit ihm endet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich. Nicht nur deshalb hat der Vertrag weitreichende Folgen. Hier erfahren Sie, was Sie beim Aufhebungsvertrag aus gesundheitlichen Gründen beachten sollten.   Soll ich einen Aufhebungsvertrag aus gesundheitlichen Gründen unterschreiben? a. Krankengeld läuft bald aus b. Arbeitgeber […]Weiterlesen

Arbeitslosengeld – Sperrfrist vermeiden beim Aufhebungsvertrag

Ein Aufhebungsvertrag kann viele Vorteile haben. Wer allerdings nicht aufpasst, muss mit einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld rechnen. Außerdem kann die Abfindung das Arbeitslosengeld kürzen. Daher sollten Sie einen Aufhebungsvertrag nicht ohne Anwalt unterzeichnen.    Warum einen Aufhebungsvertrag schließen? Führt ein Aufhebungsvertrag zur Sperrzeit beim Arbeitslosengeld? Wie lange dauert die Sperrzeit? So umgehen Sie die Sperrfrist […]Weiterlesen

Massenentlassungsanzeige: Kündigungen bei Air Berlin unwirksam

Die Kündigungen des Cockpit-Personals von Air Berlin waren wegen fehlerhafter Massenentlassungsanzeige unwirksam. So hat das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom  27.Februar 2020 entschieden. Will ein Arbeitgeber innerhalb kurzer Zeit eine Vielzahl von Mitarbeitern entlassen, muss er zuvor bei der Agentur für Arbeit Anzeige erstatten. Dadurch soll die Arbeitsagentur frühzeitig Maßnahmen ergreifen können, um die entlassenen Mitarbeiter […]Weiterlesen

Kündigung ohne Anhörung des Personalrats unwirksam

Der Personal- oder Betriebsrat muss als Interessenvertretung der Beschäftigten vor einer Kündigung angehört werden. Wird ihm ein Kündigungsgrund vor Ausspruch der Kündigung nicht mitgeteilt, ist sie unwirksam. So entschied kürzlich das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg, dass die Kündigung eines rechtsextremen Lehrers unwirksam war. Dem Personalrat hätte nämlich die Gesinnung des Lehrers als Grund für die Kündigung […]Weiterlesen

Pflicht zur Anhörung des Betriebsrats vor Massenentlassung

Vor jeder Kündigung muss der Arbeitgeber den Betriebsrat anhören. Das gilt selbstverständlich auch bei Massenentlassungen. Für die Anhörung reichen Gespräche über einen Interessenausgleich nicht aus. Der Betriebsrat muss klar erkennen können, wann der Arbeitgeber die Anhörung durchführt. So urteilten die Richter des Landesarbeitsgerichts (LAG) Hamm am 22.01.2020. Anhörungspflicht vor betriebsbedingten Kündigungen Durch die Anhörungspflicht soll dem Betriebsrat […]Weiterlesen

Abgeltung von Überstunden nach Kündigung

Häufig werden Überstunden abgebaut, indem der Arbeitnehmer sie „abfeiert“. Endet das Arbeitsverhältnis aber und sind noch Überstunden offen, kann der Arbeitnehmer für diese grundsätzlich eine Geldzahlung verlangen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied kürzlich, dass dies sogar dann gilt, wenn der Arbeitnehmer nach Ausspruch der Kündigung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist freigestellt wurde. Die Freistellung ist nämlich […]Weiterlesen

Fristlose Kündigung wegen Alkoholsucht

Wer unter einer Alkoholsucht leidet, muss unter Umständen mit einer Kündigung durch den Arbeitgeber rechnen. Die Voraussetzungen liegen allerdings hoch. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hatte kürzlich über eine fristlose Kündigung wegen Alkoholsucht zu entscheiden. Kündigung wegen Alkohol: Abgrenzung zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht Zunächst ist bei einer Kündigung, die der Arbeitgeber aufgrund von Alkoholkonsum ausspricht, zwischen Missbrauch […]Weiterlesen

Eine Mutter, die ihr krankes Kind mit zur Arbeit bringt, darf deshalb nicht gekündigt werden

Erkranken Kinder, kann deren Betreuung für berufstätige Eltern zum Problem werden. In einem Fall vor dem Arbeitsgericht Siegburg brachte eine Mutter ihre Kinder aufgrund einer Krankheit kurzerhand mit zur Arbeit. Nach der Entscheidung des Gerichts war sie dazu zwar nicht berechtigt; eine fristlose Kündigung war deshalb aber nicht gerechtfertigt. Wie Sie Ihr krankes Kind ohne […]Weiterlesen

Abkehrwille des Arbeitnehmers rechtfertigt keine Kündigung durch den Arbeitgeber

Es ist ein häufiger Fall in der Arbeitswelt: Ein Arbeitnehmer möchte seine Stelle aufgeben und erklärt die Kündigung weit vor dem Termin, zu dem den Arbeitsplatz verlassen will. Der Arbeitgeber ist in diesen Fällen gelegentlich daran interessiert, den Arbeitsvertrag schon früher aufzulösen. Allerdings kann er allein wegen der Eigenkündigung des Arbeitnehmers nicht selbst zur Kündigung […]Weiterlesen

Abmahnung eines Betriebsratsmitglieds

Ein Betriebsratsmitglied hat zwei unterschiedliche rechtliche Stellungen, welche strikt voneinander zu trennen sind: Er ist zum einen Mitglied des Betriebsrats, zum Anderen aber auch Arbeitnehmer. Die Mitgliedschaft im Betriebsrat darf sich dabei nicht nachteilig auf das Arbeitsverhältnis auswirken. Diese Trennung wirkt sich auch auf das Recht des Arbeitgebers aus, Abmahnungen auszusprechen. Eine Abmahnung ist nämlich […]Weiterlesen

Verdachtskündigung: Voraussetzungen und häufige Fehlerquellen.

Steht ein Arbeitnehmer im Verdacht, am Arbeitsplatz eine Straftat oder schwere Pflichtverletzung begangen zu haben, wird der Arbeitgeber ihn nicht mehr weiter beschäftigen wollen. Will der Arbeitgeber deswegen kündigen, muss er den Tatvorwurf im Zweifelsfall auch beweisen können. Anders ist dies bei der Verdachtskündigung. Hier reicht bereits der konkrete Verdacht einer Straftat oder schweren Pflichtverletzung […]Weiterlesen

Unerlaubte private Nutzung eines Dienstwagens: Kündigung nur nach vorheriger Abmahnung

Nutzt ein Arbeitnehmer über mehrere Monate einen Dienstwagen unerlaubt für private Fahrten, kann ihm gekündigt werden. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor wegen dieses Verhaltens abgemahnt hat. So hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil am 24. Januar 2019 entschieden. Wann ist eine Abmahnung erforderlich? Hält der Arbeitnehmer sich nicht an […]Weiterlesen

Verlängerung der Elternzeit ohne Zustimmung des Arbeitgebers möglich

Eltern stehen pro Kind bis zu drei Jahre Elternzeit zu. In der Praxis entscheiden sich allerdings viele Elternteile zunächst dafür, nur zwei Jahre davon in Anspruch zu nehmen. Später entsteht dann häufig der Wunsch, auf insgesamt drei Jahre zu verlängern. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg entschied, dass eine solche nahtlose Verlängerung der Elternzeit auf drei Jahre […]Weiterlesen

Abmahnung als Wirksamkeitsvoraussetzung einer verhaltensbedingten Kündigung

Vor einer verhaltensbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer grundsätzlich abmahnen. Beruht die Kündigung auf mehreren Pflichtverletzungen, muss jede abgemahnt werden. Das gilt gerade auch bei mehreren kleinen Verstößen, die allein betrachtet keine Kündigung rechtfertigen. Sie werden nicht etwa zu einem schweren Gesamtverstoß zusammengefasst, bei dem eine Abmahnung nicht mehr erforderlich wäre. Welchen Zweck hat […]Weiterlesen

Kündigung wegen Wiederheirat

Kirchliche Arbeitgeber genießen einige Sonderrechte. Diese sind zuletzt allerdings mehrfach eingeschränkt worden. Heiratet ein Arbeitnehmer eines katholischen Arbeitgebers erneut, berechtigt dies die Kirche nur unter engen Voraussetzungen zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Dies gilt insbesondere, wenn sie ihren nicht-katholischen Arbeitnehmern die Wiederheirat nicht untersagt. So hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) am 20. Februar 2019 entschieden. Zum Hintergrund: […]Weiterlesen

Unwirksamkeit eines Aufhebungsvertrags wegen Verletzung des Gebots fairen Verhandelns

Bei Abschluss eines Aufhebungsvertrags hat der Arbeitgeber das Gebot fairen Verhandelns zu beachten. Verletzt er es, kann der Arbeitnehmer verlangen, dass das Arbeitsverhältnis fortgeführt wird. Das Gebot ist zum Beispiel missachtet, wenn der Arbeitgeber eine krankheitsbedingte Schwäche des Arbeitnehmers bei der Verhandlung ausnutzt.Weiterlesen

Arbeitnehmer darf Home-Office ablehnen – Kündigung unwirksam

Der Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer nicht kündigen, weil dieser seine Arbeit nicht im Home-Office verrichten möchte. Etwas anderes gilt nur, wenn der Arbeitsvertrag vorsieht, dass der Arbeitgeber die Arbeit im Home-Office anordnen darf. Weiterlesen

Kündigung ohne Grund – was Sie dagegen tun können.

Am Jahresende werden besonders viele Kündigungen ausgesprochen, da viele Arbeitgeber die Betriebskosten für das neue Jahr senken möchten. Häufig sind solche Kündigungen unwirksam, da kein Kündigungsgrund vorliegt. Für einen Arbeitnehmer, der erfolgreich gegen eine unwirksame Kündigung vorgehen möchte, ist es wichtig, schnell zu handeln. Was Sie als betroffener Arbeitnehmer wissen müssen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.Weiterlesen

Betriebsbedingte Kündigung – Tipps für Arbeitnehmer zur erfolgreichen Anfechtung

Nur ca. 10 % aller von einer betriebsbedingten Kündigung betroffenen Arbeitnehmer gehen gegen die Kündigung mit einer Klage beim Arbeitsgericht vor. Dabei sind die Chancen die Kündigung in einem arbeitsgerichtlichen Verfahren zu Fall zu bringen häufig sehr gut. Die wichtigsten Punkte, die es für Arbeitnehmer zu beachten gilt finden Sie hier.Weiterlesen

Aufhebungsvertrag und Abfindung – Alternativen zur Kündigung?

Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht mehr zusammen arbeiten können oder wollen, ist der Abschluss eines Aufhebungsvertrages die beste und schnellste Möglichkeit zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Dies gilt aber nur dann, wenn bei der Regelung der Trennungsmodalitäten sowohl die Interessen des Unternehmens, als auch die Interessen des Arbeitnehmers gleichermaßen fair und angemessen berücksichtigt werden. Was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier.Weiterlesen