Der Advo Law Experten Blog

Abmahnung eines Betriebsratsmitglieds

Ein Betriebsratsmitglied hat zwei unterschiedliche rechtliche Stellungen, welche strikt voneinander zu trennen sind: Er ist zum einen Mitglied des Betriebsrats, zum Anderen aber auch Arbeitnehmer. Die Mitgliedschaft im Betriebsrat darf sich dabei nicht nachteilig auf das Arbeitsverhältnis auswirken. Diese Trennung wirkt sich auch auf das Recht des Arbeitgebers aus, Abmahnungen auszusprechen. Eine Abmahnung ist nämlich […]Weiterlesen

Verdachtskündigung: Voraussetzungen und häufige Fehlerquellen.

Steht ein Arbeitnehmer im Verdacht, am Arbeitsplatz eine Straftat oder schwere Pflichtverletzung begangen zu haben, wird der Arbeitgeber ihn nicht mehr weiter beschäftigen wollen. Will der Arbeitgeber deswegen kündigen, muss er den Tatvorwurf im Zweifelsfall auch beweisen können. Anders ist dies bei der Verdachtskündigung. Hier reicht bereits der konkrete Verdacht einer Straftat oder schweren Pflichtverletzung […]Weiterlesen

Unerlaubte private Nutzung eines Dienstwagens: Kündigung nur nach vorheriger Abmahnung

Nutzt ein Arbeitnehmer über mehrere Monate einen Dienstwagen unerlaubt für private Fahrten, kann ihm gekündigt werden. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor wegen dieses Verhaltens abgemahnt hat. So hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil am 24. Januar 2019 entschieden. Wann ist eine Abmahnung erforderlich? Hält der Arbeitnehmer sich nicht an […]Weiterlesen

Verlängerung der Elternzeit ohne Zustimmung des Arbeitgebers möglich

Eltern stehen pro Kind bis zu drei Jahre Elternzeit zu. In der Praxis entscheiden sich allerdings viele Elternteile zunächst dafür, nur zwei Jahre davon in Anspruch zu nehmen. Später entsteht dann häufig der Wunsch, auf insgesamt drei Jahre zu verlängern. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg entschied, dass eine solche nahtlose Verlängerung der Elternzeit auf drei Jahre […]Weiterlesen

Abmahnung als Wirksamkeitsvoraussetzung einer verhaltensbedingten Kündigung

Vor einer verhaltensbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer grundsätzlich abmahnen. Beruht die Kündigung auf mehreren Pflichtverletzungen, muss jede abgemahnt werden. Das gilt gerade auch bei mehreren kleinen Verstößen, die allein betrachtet keine Kündigung rechtfertigen. Sie werden nicht etwa zu einem schweren Gesamtverstoß zusammengefasst, bei dem eine Abmahnung nicht mehr erforderlich wäre. Welchen Zweck hat […]Weiterlesen

Kündigung wegen Wiederheirat

Kirchliche Arbeitgeber genießen einige Sonderrechte. Diese sind zuletzt allerdings mehrfach eingeschränkt worden. Heiratet ein Arbeitnehmer eines katholischen Arbeitgebers erneut, berechtigt dies die Kirche nur unter engen Voraussetzungen zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Dies gilt insbesondere, wenn sie ihren nicht-katholischen Arbeitnehmern die Wiederheirat nicht untersagt. So hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) am 20. Februar 2019 entschieden. Zum Hintergrund: […]Weiterlesen

Unwirksamkeit eines Aufhebungsvertrags wegen Verletzung des Gebots fairen Verhandelns

Bei Abschluss eines Aufhebungsvertrags hat der Arbeitgeber das Gebot fairen Verhandelns zu beachten. Verletzt er es, kann der Arbeitnehmer verlangen, dass das Arbeitsverhältnis fortgeführt wird. Das Gebot ist zum Beispiel missachtet, wenn der Arbeitgeber eine krankheitsbedingte Schwäche des Arbeitnehmers bei der Verhandlung ausnutzt.Weiterlesen

Arbeitnehmer darf Home-Office ablehnen – Kündigung unwirksam

Der Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer nicht kündigen, weil dieser seine Arbeit nicht im Home-Office verrichten möchte. Etwas anderes gilt nur, wenn der Arbeitsvertrag vorsieht, dass der Arbeitgeber die Arbeit im Home-Office anordnen darf. Weiterlesen

Kündigung ohne Grund – was Sie dagegen tun können.

Am Jahresende werden besonders viele Kündigungen ausgesprochen, da viele Arbeitgeber die Betriebskosten für das neue Jahr senken möchten. Häufig sind solche Kündigungen unwirksam, da kein Kündigungsgrund vorliegt. Für einen Arbeitnehmer, der erfolgreich gegen eine unwirksame Kündigung vorgehen möchte, ist es wichtig, schnell zu handeln. Was Sie als betroffener Arbeitnehmer wissen müssen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.Weiterlesen

Betriebsbedingte Kündigung – Tipps für Arbeitnehmer zur erfolgreichen Anfechtung

Nur ca. 10 % aller von einer betriebsbedingten Kündigung betroffenen Arbeitnehmer gehen gegen die Kündigung mit einer Klage beim Arbeitsgericht vor. Dabei sind die Chancen die Kündigung in einem arbeitsgerichtlichen Verfahren zu Fall zu bringen häufig sehr gut. Die wichtigsten Punkte, die es für Arbeitnehmer zu beachten gilt finden Sie hier.Weiterlesen